Kirsch-Quark-Eis

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Es ist mal wieder an der Zeit für ein leckeres Eisrezept. Dieses hier ist mehr zufällig entstanden, da ich vor einigen Tagen mit einer großen Menge an Kirschen beschenkt wurde und ein bisschen Mühe hatte alle verarbeitet zu bekommen. Sie halten leider nicht so lange und da war ich ganz schön am arbeiten.

Nachdem ich schon den Großteil zu Marmelade eingekocht hatte, Kuchen gebacken und ein bisschen Kirschkompott gemacht habe, kam mir die Idee zu diesem Eis.

Mein Liebester ist ein ganz großer Kirsch-Fan und freut sich wie verrückt über all die leckeren Kompositionen mit seiner Lieblingsfrucht.

Heute werde ich ihn also mit diesem Eis überraschen, bin gespannt was er sagt 🙂

Kirscheis 013

Ich verwende zur Zubereitung immer eine Eismaschine, die habe ich mir vor ein paar Jahren mal gegönnt und möchte sie nicht mehr missen. Selbstverständlich geht es auch ohne Eismaschine. Es empfiehlt sich hierbei das Eis alle halbe Stunde aus dem Gefrierfach zu nehmen und mit der Gabel einmal umzurühren, damit die Cremigkeit bleibt. Das Kirschkompott wird dann erst nach etwa 2 Stunden hinzugefügt.

Zutaten:

2 Eiweiß
1 Prise Salz
250 g Quark (20%)
100 ml Sahne
200 g Joghurt (ich nehme am liebsten den 10%igen wegen der Cremigkeit)
80 g Zucker + 1 El Glucosesirup (wer keinen hat, der nimmt 100 g Zucker)
ein Spritzer Zitronensaft
1 Tl Vanilleextrakt

etwa 150 g Kirschkompott (ich habe meines selbst gekocht aus Kirschen, etwas Orangensaft, Zucker und einen Schuß Amaretto)
2 El Joghurt

Zubereitung:

Solltet ihr das Kirschkompott selbst herstellen, ist dies natürlich der erste Schritt, denn es muss komplett auskühlen.
Für die Eismasse das Eiweiß mit einer Prise Salz und 2 El Zucker schön cremig ausfschlagen und zur Seite stellen.
Die Sahne mit dem Zucker und dem Vanilleextrakt steif schlagen, dann den Quark und den Joghurt einrühren. Zum Schluss den Zitronensaft zugeben.
Den Eischnee vorsichtig unter die Quarkmasse heben.
Die Masse in die Eismaschine füllen und etwa 40 Minuten kaltrühren lassen.
Das Kirschkompott mit den 2 El Joghurt vermengen und in den Gefrierschrank stellen.
Ist die Eismasse fertig, wird sie in einen Gefrierbehälter gegeben, das Kirschkompott in Tupfen oben drauf und mit einer Gabel durchzogen um einen Marmorierungseffekt zu erzielen.
Dann sollte das Ganze nochmal für etwa 2 Stunden in den Gefrierschrank.
Ich bin ja eher der Typ für Schokoeis, Cookie, Kaffee…..und sonstige Variationen. Eis mit Obst esse ich eher selten. Aber das hier ist schon mal eine Ausnahme wert 😉

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Hoffentlich kommt auch bald der Sommer zurück, dann schmeckt es umso besser!

Viel Spaß beim ausprobieren!

 

Eistörtchen oder Mirror Glace

Mirror Glace und Granola 005

Eistörtchen mit Beeren, die perfekte Erfrischung im Sommer. Ein Dessert das sich sehr gut vorbereiten lässt und einen Gastgeber am Tag der Einladung nicht in Stress versetzt. Im Prinzip lässt es sich Tage, ja sogar Wochen vorher zubereiten. Dafür braucht es dann zwar einige Arbeitsschritte, der Zeitaufwand ist nicht zu unterschätzen. Dennoch optisch ein Highlight und geschmacklich unübertroffen. Continue reading „Eistörtchen oder Mirror Glace“

Orangen-Maronen-Törtchen

Diese Törtchen eignen sich hervorragend für die Wintermonate.

Maronen mag ich total gerne in Gemüseeintöpfen oder als Suppe. Diesmal habe ich sie mir in einem Törtchen gewünscht. Nachdem mir eine Maronencreme alleine zu schwer erschien, habe ich das Ganze mit Orangen kombiniert. Super lecker wie ich finde!

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Die Zubereitung ist einfach.

Zutaten für den Tortenboden:

4 Eier
150g Zucker
1 Prise Salz
200ml Öl
200ml Buttermilch
300g Mehl
1 Tl Backpulver

Zutaten für die Orangencreme:

400g Quark (20%)
4 Tl San Apart
Abrieb und Saft einer halben Orange
50g weiße Kuvertüre + 3 EL Sahne
etwas Vanilleextrakt oder Mark einer halben Vanilleschote

Zutaten für die Maronencreme:

100g vorgegarte, vakuumierte Maronen
50ml Sahne
1/4 Tl Kardamom
200ml aufgeschlagene Sahne

Zubereitung:

Für den Tortenboden schlagt ihr die Eier mit dem Zucker und einer Prise Salz schaumig auf.Verwendet dazu den Schneebesen des Handrührgerätes oder eine Küchenmaschine. Sie sollten einen schönen festen Stand haben, 5 Minuten wird dies dauern.

Dann gebt ihr langsam die Flüssigkeiten dazu und rührt sie auf kleiner Stufe kurz unter.

Das Mehl vermischt ihr mit dem Backpulver und siebt es in die Masse. Kurz einrühren und fertig.

Den Teig auf ein Backblech geben (ich backe immer gerne in einem Tortenrahmen) und bei 170°C Ober-/ Unterhitze ca. 30 Minuten backen. Macht die Stäbchenprobe!

Den Teig abkühlen lassen. Mit Dessertringen oder einem großen Glas könnt ihr Kreise von etwa 7cm Durchmesser ausstechen. Jeder Kreis wird dann noch in der Mitte auseinander geschnitten, damit ihr zwei Tortenböden erhaltet. Am besten funktioniert das wenn der Teig wirklich komplett ausgekühlt ist. Bis dahin können beide Cremes vorbereitet werden.

Am besten bereitet ihr zuerst die Maronencreme zu. Die Maronen werden mit der Sahne etwa 10 Minuten leicht geköchelt, damit sie ein bisschen weich werden. Diese dann pürieren und gut abkühlen lassen. Erst wenn die Masse kalt ist, kann sie zusammen mit dem Kardamom unter die geschlagene Sahne gehoben werden. Bis zum erkalten habt ihr Zeit für die zweite Creme.

Für die Orangencreme als erstes die weiße Kuvertüre zusammen mit der Sahne über einem Wasserbad schmelzen und dann leicht abkühlen lassen, sonst wird der Quark flüssig. Von der Orange die Schale abreiben und den Saft auspressen und zusammen mit dem Quark, der Vanille, San Apart und der geschmolzenen Schokolade verrühren. Das funktioniert prima mit dem Handrührgerät oder einfach einem Schneebesen.

Nun nehmt ihr euch einen Tortenboden, streicht die Orangencreme darauf, setzt den zweiten Boden auf die Creme und gebt die Maronencreme auf den oberen Boden. Ich habe sie in einen Spritzbeutel mit Lochtülle gegeben und kleine Tupfer aufgespritzt.

Wenn ihr wollt könnt ihr die Törtchen noch mit geschmolzener weißer Kuvertüre verzieren.

Viel Spaß beim nachmachen!