Ravioli selbstgemacht

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Pasta ist wohl eines der beliebtesten Gerichte. Vielseitig und schnell gemacht. Der Unterschied von einer selbstgemachten Pasta zu der gekauften ist wirklich enorm. Viele scheuen sich vor dem großen Aufwand, aber ich muss sagen, es lohnt sich. Nudeln kann man auch gut auf Vorrat herstellen. Darauf werde ich heute allerdings nicht eingehen.

Mit diesem einfachen Nudelteig könnt ihr jede Form von Pasta herstellen. Egal ob Tagliatelle, Spaghetti, Farfalle, Lasagneblätter….die Rezeptur ist immer gleich.

Ich stelle euch heute meine Variante mit gefüllten Nudelblättern vor. Das Rezept für eine einfache Tomatensauce gibt es auch dazu.

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Für den Teig nimmt man am besten Semola, das ist ein italienischer Hartweizengrieß. Man bekommt ihn in größeren Supermärkten. Der normale Hartweizengrieß funktioniert aber auch.

Zutaten:

für den Nudelteig:

150 g Semola (oder Hartweizengrieß)
150 g Mehl
150 g Wasser

für die Füllung:

250 g Ricotta
2 El Grieß
4-5 getrocknete Tomaten in Öl eingelegt
500 g Blattspinat (TK geht auch, dann etwa die Hälfte und vorher auftauen lassen)
eine Hand voll Walnüsse, gehackt
Salz, Pfeffer

für die Sauce:

1 Dose gehackte Tomaten
ein paar Oliven
2 Frühlingszwiebeln
eine Hand voll Basilikum
2-3 getrocknete Tomaten in Öl
Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Für den Teig alle Zutaten miteinander verkneten. Das funktioniert wirklich am besten mit dem Handrührgerät oder der Küchenmaschine. Wenn die Zutaten gut verbunden sind, knete ich den Teig gerne noch mit der Hand durch. Bitte keine Lufteinschlüsse machen! Die Konsistenz sollte elastisch sein, der Teig darf nicht kleben, aber auch nicht zu trocken und rissig sein.
Nun muss er in einer verschlossenen Dose mindestens 30 Minuten ruhen. Länger ist auch überhaupt kein Problem.

Die Füllung ist ganz einfach, denn hier werden alle Zutaten, außer dem Spinat zusammen gemischt.
Der Spinat wird kurz in der Pfanne angedünstet, bis er zusammen fällt. Auf Seite stellen und abkühlen lassen. Danach die Flüssigkeit gut ausdrücken. Der TK Spinat muss nur gut auftauen, dann ebenfalls die Flüssigkeit gut ausdrücken.
Nun noch den Spinat in die Masse rühren.

Den Teig kann man nun durch eine Nudelmaschine geben oder mit einem Nudelholz zu Teigplatten ausrollen. Bei meiner Nudelmschine habe ich die Stufe 5 von 9 als Teigstärke gewählt. Das heißt, der Teig sollte nicht zu dünn sein, sonst reißt er mit der Füllung. Aber auch nicht zu dick, da man sonst zu viel Teig im Verhältnis hat und auch die Garzeit sehr lange ist, bzw. die Ravioli nicht richtig durch sind.
Um ein Kleben auf der Arbeitsfläche zu vermeiden, diese immer gut mit Semola bestreuen. Auch ein verkleben in der Nudelmaschine kann so vermieden werden.

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In einem Abstand von etwa 2-3 cm werden nun mit einem Teelöffel Häufchen der Füllung aufgesetzt. Den Teig dazwischen mit einem Pinsel mit etwas Wasser anfeuchten und eine andere Teigplatte darüber klappen.
Jetzt ist es wichtig, das in der Füllung keine Luft eingeschlossen wird, da die Ravioli sonst beim kochen aufplatzen.
Die Teigränder gut andrücken und die Ravioli auseinander schneiden. Mit einer Gabel kann man die Ränder noch etwas andrücken.

Die Frühlingszwiebeln für die Sauce in Streifen schneiden. Die Oliven gegebenenfalls entsteinen und hacken, ebenso die getrockneten Tomaten. Alles kurz in der Pfanne andünsten, dann die Tomaten zugeben. Das Ganze ein paar Minuten einköcheln lassen. Anschließend mit Salz und Pfeffer abschmecken und den gehackten Basilikum zugeben.

Einen großen Topf mit Wasser zum kochen bringen. Das kochende Wasser ordentlich salzen (im Teig ist bewusst kein Salz, das nimmt die Nudel über das Wasser auf). Nun die Hitze zurück stellen, damit das Wasser nur noch siedet. Die Ravioli in kleinen Portionen hinein geben. Sie brauchen nur etwa 5 Minuten. Wenn sie oben schwimmen, sind sie gar.

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Jetzt wird alles angerichtet und dann genießen.

Probiert es aus, es lohnt sich wirklich!

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